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Für Frauen

Die Geburt eines neuen Therapiekonzeptes (Methode RIMKUS)

Wie ist es dazu gekommen, dass ich sowohl für Frauen als auch für Männer eine Hormon-Therapie anbiete, die sich sehr von den herkömmlichen Hormontherapien unterscheidet?
 Da ich Frauenarzt bin, habe ich natürlich zuerst eine neue Hormon-Therapie für Frauen entwickelt, von der hier in erster Linie die Rede sein soll.

Schon vor 20 Jahren ist mir aufgefallen, dass die herkömmlichen Therapien mit den im Handel üblichen Präparaten nicht den Effekt hatten, den ich mir als Arzt für meine Patientinnen gewünscht habe. Die behandelten Frauen fühlten sich nicht so wohl, wie es hätte sein sollen und wie es in den Prospekten ihnen versprochen wurde. Darum habe ich zunächst damit begonnen, die Hormonspiegel der Frauen unter einer Behandlung mit Industriepräparaten zu messen, was sonst leider kaum ein Frauenarzt macht. Dabei habe ich dann festgestellt, dass nicht die Frauen in ihrer Heilung "versagten", sondern der Fehler lag bei den Medikamenten; sie hatten keine messbare Wirkung auf die Blutspiegel!
Ich musste nach neuen Wegen suchen. Und so nahm ich mir die chemischen Formeln der Industriepräparate genau unter die Lupe und stellte fest, dass die Wirkstoffe in den Medikamenten in ihrer molekularen Struktur nicht den im Körper vorkommenden Hormonen entsprachen. Es werden also den Frauen nicht die Originalhormone verordnet, obwohl sie aber so benannt werden!

Ich habe dann so lange gesucht, bis ich Arzneien gefunden habe, deren Inhaltsstoffe zu 100% den Original-Hormonen entsprachen. Als ich diese dann körperidentischen Hormone  verschrieb, spielten sich vor meinen Augen wahre Wunder ab. Schrittweise habe ich dann ein Therapiekonzept für Frauen mit natürlichen (weil körperidentischen) Hormonen, konzipieren können. (S. Leitfaden zur Behandlung von Frauen mit Naturhormonen unter dem Button: "eigene Literatur").

Als ich dann älter wurde und sich bei mir selber fast genau die gleichen Beschwerden einstellten, die ich bei meinen Patientinnen schon erfolgreich behandelte, kam mir der Gedanke, dass solch eine Therapie auch für Männer sinnvoll sein müsste. Ich durchforstete die Literatur und fand eine Arbeit eines Kollegen, Herrn Dr. K. Umbreit, mit dem Thema: "Der Mann - das unbekannte Wesen. Braucht auch ein Mann Östrogen?" Ich nahm sofort Kontakt mit Herrn Dr. Umbreit auf und informierte mich über den Stand seiner Pilotforschungen. Das war das entscheidende Schlüsselerlebnis für mich und auch der Beginn eigener Forschungen.
Aber, kommen wir zu den Frauen zurück:

Abgrenzung der natürlichen Hormone zu den Industriepräparaten

Wie erklären wir uns nun die Unterschiede in der Wirksamkeit der natürlichen Hormone im Gegensatz zu den Industrieanfertigungen, die doch auch immer "Hormone" genannt werden? Nun, die von mir bei den klimakterischen Frauen verwendeten Hormone sind eben keine dem Körper unbekannte Industriepräparate, sondern ich gleiche den Mangel an Östrogen und Progesteron im Körper mit genau der gleichen Substanz aus, die der menschliche Körper die ganze Jugend über hatte, also mit dem Original der Schöpfung!

Genauso wie Diabetiker mit Insulin behandelt werden, an dem in ihrem Körper ein Mangel herrscht und nicht etwa mit Insulin-Zitrat oder Insulin-Carbonat (das nur als Beispiel), behandle ich die Menschen, die Hormon-Mangelerscheinungen aufweisen, mit genau der Substanz, die exakt dem Original-Hormon im Körper entspricht.

 Die Gynäkologie verwendet "schulmedizinisch" eben leider nicht die Original-Hormone. Die Frauen erhalten anstatt Östradiol auch heute noch in der Regel das Östradiolvalerat. Das ist eine Verbindung von Östradiol mit der Valerian-Säure. Die chemische Formel sieht ganz anders aus als die Formel des Östradiols. Wenn man die Formel des Hormons Progesteron mit den Formeln der synthetischen Zubereitungen vergleicht, die man  allgemein "Gestagen" nennt, dann findet man die gleiche Situation, wie ich es gerade beim Östrogen bemängelt habe.

Das ist also der entscheidende Unterschied:

Ich behandle also tatsächlich mit Hormonen! Und das sind nach der Definition körpereigene, lebensnotwendige Stoffe, während sonst nahezu ausschließlich mit hormonähnlichen Stoffen, ja sogar mit Produkten aus Pferdeurin, behandelt wird, die der Definition nach also gar keine Hormone im eigentlichen Sinne sind. Sie kommen niemals natürlich im Körper eines Menschen oder auch eines Tieres in dieser Weise vor. Wen wundert es, wenn sich dann bei der Langzeitanwendung neben enttäuschten Hoffnungen auf einen therapeutischen Effekt auch noch z.T. schlimme Nebenwirkungen einstellen? Und das wird ja neuerdings zur Genüge berichtet!


Wir dürfen aber nicht natürliche Hormone aus der wilden Yamswurzel mit "Phytoöstrogenen" verwechseln!

Ich möchte gern an dieser Stelle eine klare Abgrenzung der natürlichen Hormone, die aus einem Sud der wilden Yamswurzel gewonnen werden können, zu den sog. Phytoöstrogenen einfügen, damit es nicht zu Verwechslungen kommen kann:
Als die so genannten "Östrogene", also die oben beschriebenen Östrogen-"Nachbauten" der Pharmaindustrie, nicht den gewünschten Effekt hatten und auch noch das Risiko zu erkranken erhöhten, suchte man nach anderen Lösungen und machte sich den Slogan zunutze: "Aus Pflanzen gewonnene Substanzen müssen gut sein!" und entdeckte, dass sich bei der Einnahme bestimmter pflanzlicher Präparate gelegentlich ein positiver Effekt einstellte. Die Chemiker haben die betreffenden Moleküle analysiert und stellten fest, dass sie überhaupt keine Ähnlichkeit mit den Molekülen der körpereigenen Hormone haben. Schon vom Namen her kann man erkennen, dass diese Substanzen, wie Daidzein oder Genistein, wohl ganz anders als Östradiol aufgebaut sein müssen. Trotzdem stimulieren diese Substanzen den Östrogen-Rezeptor. Während das Original-Hormon aber mit dem Rezeptor eine auflösbare Verbindung eingeht, in die Zelle eingeschleust wird, seine Wirkung entfaltet, abgekoppelt wird und danach das Rezeptor-Molekül wieder frei wird, um den gleichen Vorgang wieder in Gang zu setzen, koppelt sich das Phyto- Östrogen-Molekül an den Rezeptor irreversibel an, kann sich also nicht mehr von dem Rezeptor lösen und blockiert ihn dadurch. Die Phytoöstrogene lösen erst einmal eine vielleicht als positiv wahrgenommene Wirkung aus, die aber damit erkauft wird, dass der Körper im Laufe der Zeit keine freien Östrogen-Rezeptoren mehr besitzt. Dadurch wird die gesamte innere Sekretion empfindlich gestört, ja sogar blockiert. Darum halte ich die Phytoöstrogene nicht nur für kaum wirkungsvoll, sondern sogar für gefährlich, wenn sie in großen Mengen über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.
Man sollte also die "Phytoöstrogene" nicht mit den aus Pflanzen gewonnenen Original-Hormonen verwechseln! Phytoöstrogene sind also aus Pflanzen gewonnene Stoffe, die eine dem Östrogen ähnliche Wirkung haben, aber vom molekularen Aufbau her nichts mit Östrogenen gemeinsam haben.

Aber verwechseln Sie bitte nicht den Gebrauch von pulvresierter Yamswurzel zu Heilzwecken mit der Gewinnung von körperidentsichen Hormonen aus dem in der Yamswurzel vorhandenen Diosgenin. Das sind zwei ganz verschiedene "Paar Schuhe". Mein Therapiekonzept beruht also in der Zufuhr von rezeptpflichtigen, bioidentischen Hormonen und nicht (!!) in der Einnahme von Yamspulver: Das wird leider immer wieder verwechselt.

Eine Praxis als Forschungszentrum?

Ich werde oft gefragt, wie es mir denn möglich war, aus einer niedergelassenen Praxis heraus solch entscheidende Forschungsarbeit zu leisten. Nun, ich war jahrelang an der Kieler Universität tätig, und ich weiß daher, wie Forschungsarbeit betrieben wird. Man hat eine Idee, die man erst einmal theoretisch nach den mit ihr verbundenen Risiken absichert. Man schaut in die Literatur, ob es da Gesichtpunkte gibt, die schon erarbeitet wurden und auf die man aufbauen kann. Ich habe mir also erst ein Konzept aufgebaut und bin damit in die Therapie hineingegangen, aber mit allergrößter Vorsicht! Und so war ich dann bei Männern sogar auch mein erster Patient!
Der erste und wichtigste Parameter für einen Therapieerfolg ist für mich akribisch zu schauen, ob sich keine Nachteile (Nebenwirkungen) einstellen. Erst dann kommt die Beurteilung, ob das Konzept das Befinden der Betroffenen erfolgreich verbessert. Geht es dem Patienten besser, kann ich mit dem eingeschlagenen Weg weitermachen, geht es ihm schlechter, höre ich sofort auf. Und zwar insbesondere, wenn ich mich auf einen ganz neuen Weg in der Therapie begebe. Ich folge dann streng dem alten Prinzip unseres grossen Vorbildes Hippokrates, der dem Grundsatz "nicht schaden" höchste Priorität bei neuen Wegen in der Therapie einräumte!
Ganz wichtig war und ist für mich die Messung der Hormonspiegel, die, wie es mir immer wieder von meinen Patienten berichtet wird, ansonsten von meinen Kollegen so gut wie niemals im Zusammenhang mit einer Hormontherapie veranlasst wird. Ich verordne also nicht auf "gut Glück" Hormone wie Östrogen oder Progesteron, sondern ich habe bei Frauen zuerst Durchschnittswerte ermittelt, die für den Lebensabschnitt, in welchem normalerweise die Eierstöcke der Frau zur Ruhe gekommen sind, angestrebt werden sollten. Als Anhalt diente die durchschnittliche Spannbreite der Hormonwerte bei jungen, gesunden Frauen. Bei Östrogen war diese Idealspanne zwischen 120 und 180 pg/ml. Bei Männern war die Spanne deutlich niedriger, nämlich zwischen 30 und 60 pg/ml, dieses hier aber nur am Rande.

Ich habe mich zuerst in der Theorie davon überzeugt, dass die Hormone, die den Frauen in der Jugend- und jungen Erwachsenenzeit ihre Gesundheit und relative Tumor-Armut garantieren, nicht auf einmal krankheitserregend wirken können, wenn ich sie Frauen im fortgeschrittenen Alter gebe. Sonst müssten jüngere Erwachsene, die ja im Gegensatz zu den Älteren einen hohen Spiegel dieser Hormone haben, öfters als alte Menschen erkranken. Wir wissen alle, dass das nicht so ist, sondern, dass gerade im Alter die Krebserkrankungen zunehmen. Und es gibt zudem auch noch eine ganze Reihe typischer, sog. Alterserkrankungen, die, wie der Name schon sagt, an ein höheres Lebensalter gebunden sind.

Mit Hilfe regelmäßiger Messungen und Befragungen, drei Monate nach Therapiestart, später dann einmal jährlich, konnte ich ganz genau beobachten, dass es den Frauen umso besser ging, je mehr sich ihre Hormonwerte der von mir ermittelten Idealspanne näherten. Gestützt wurden diese Beobachtungen durch die Ergebnisse aller nur möglichen Untersuchungen (körperliche Untersuchung, Ultraschallkontrolle, zytologische Kontrolle, zytologische Hormondiagnostik, Thermographie, Mammographie), die ich bei den von mir behandelten Patientinnen durchgeführt habe oder durchführen ließ. Dies alles habe ich akribisch genau in den Karteikarten dokumentiert. Das war dann bei jeder einzelnen Patientin ein sogenannter "individuellen Heilversuch". Ich behandelte also Frauen niemals pauschal mit einer einzigen Standarddosis, sondern jede einzelne Patientin hatte eine genau auf sie individuell zugeschnittene Therapie! Unter diesen Kriterien habe ich die Behandlungsmethode nach RIMKUS mit körperidentischen Hormonen entwickelt und zur Reife gebracht.

Wo bleiben die üblichen Doppelblindstudien und die Placebogruppe?

Ich habe keine Doppelblind-Studie durchgeführt und keine Placebo-Gruppe behandelt, denn die Placebo-Gruppe gibt es ja schon: Das sind alle älteren Menschen, die keine körperidentischen Hormone einnehmen, obwohl sie welche brauchten! Wir sehen, wie die pubertierende junge Frau aufblüht, und wir sehen, wie die Frauen in den Wechseljahren körperlich verblühen. Und oftmals geht ein Verlust der eigenen Hormonproduktion mit diesem "Verblühen" einher. Das Gleiche gilt ebenso für die Männer.
Die Kontroll-Gruppe, die keine körperidentischen Hormone einnimmt, ist uns also immer vor Augen, seit vielen Hunderten von Jahren. Ungewollt bildete sich eine sehr interessante - aber auch deprimierende Partientengruppe als Kontrollgruppe um mich herum. Es waren all die Frauen, die vor mehr als 20 Jahren aus irgendeiner falschen Scham heraus oder aus Angst vor Hormonen, nicht den Mut hatten, unter meiner Führung eine Behandlung zu starten. Nicht vergessen dürfen wir die Demotivation für eine Hormonbehandlung, durch die vielen erschreckenden Berichte aus den Forschungszentren. Sie sind eigentlich alle nach dem gleichen Strickmuster: Östrogene machen Brustkrebs und wer keinen haben will, sollte Östrogene meiden..??! (Dennoch befinden sich all diese Präparate weiterhin im Handel!) Und das sogar auch noch im Jahre 2009!

Und so kann ich jetzt die von mir behandelten Frauen (und Männer!) nach 10 bzw. über 20 Jahren mit denen vergleichen, die damals nicht mit uns mitgemacht haben. Man sieht jetzt deutlich, das in der Gruppe der Unbehandelten ein Schwinden an Lebensqualität und Vitalität im Vergleich zu der Gruppe der Behandelten zu beobachten ist und wie sich zum Teil dort sogar bereits sehr schwerwiegende Altersgebrechen auftun, während in der behandelten Gruppe die Verhältnisse mit einer wesentliche besseren Altersgesundheit ganz anders liegen!
Deshalb kann ich inzwischen auf  eine Kontrollgruppe ohne Therapie (sprich Placebokollektiv) auch wirklich verzichten! Sie existiert bereits! 

Und wie steht es mit den Nebenwirkungen?

Ich habe in der nun fast 30-jährigen Anwendungszeit von natürlichen Hormonen in unserer Praxis bei Frauen noch eine ganz andere erfreuliche Beobachtung gemacht, die eigentlich die logische Folge aus oben Gesagten ist:
Es ist allgemein bekannt, dass sowohl Frauen als auch Männer an erster Stelle an den Folgen kardio - vaskulärer Komplikationen, also an Herzanfall, Schlaganfall, Thrombose, Gehirnschlag usw. versterben. Der Krebs ist also gar nicht einmal die Hauptgefahr.
Ich habe in der langen Beobachtungszeit meiner Praxistätigkeit nicht eine einzige Patientin durch einen Herzinfarkt "verloren", keinen einzigen, wirklichen Schlaganfall erlebt und keine einzige Thrombose mit tödlichem Ausgang gesehen. Das bedeutet, dass wir mit der Anwendung natürlicher Hormone eine gravierende Verbesserung in einer Todesursachen-Statistik haben, die sonst doch sehr erdrückend ist. Ich habe in den 30 Jahren in meiner Praxis sogar erfreulicherweise gerade einmal zehn Brustkrebsfälle erlebt. Nach einer Hochrechnung zum Verhältnis aller in dieser Zeit betreuten Frauen hätten es, der allgemeinen Erwartung nach, mehr als 100 bis 200  Fälle sein können. Gottlob war es nicht so!
Wie kann man sich diese erfreuliche Krebsarmut und die Reduzierung des cardio-vasculären Risikis erklären, wo doch im Allgemeinen den Hormonen genau das Gegenteil nachgesagt wird?
Wenn wir die hormonelle Situation der Frau  in der reifen Erwachsenenphase (ca. 35 Jahre) in der Behandlung der Wechseljahre bei älteren Patienten "imitieren", dann imitieren wir offensichtlich auch die Gesundheit dieser Lebensphase. In der Jugend ist Brustkrebs und Herzinfarkt, Alzheimer und Schlaganfall ja bekanntlich sehr selten oder gar nicht vorhanden.. Ich hätte den Krebs mit der Methode RIMKUS natürlich gerne ganz besiegt, dass ist aber sicher nicht möglich. Bei der Hormon-Therapie mit körperidentischen Hormonen stellt sich aber eine deutliche Reduzierung der Krebsfälle ein, im Gegensatz zur Häufung der Krebsfälle bei einer Therapie mit synthetischen "Hormon"-Präparaten, wie es ja aus den Kreisen der universitären Wissenschaftler immer wieder betont wird.
Offenbar verhindert eine richtige Hormontherapie den bedrückenden Altersanstieg in der Häufigkeit der Herzinfarkte und Krebse.
Und genau dieses vermag eine Pseudobehandlung mit Pseudohormonen offenbar nicht zu vollbringen. Das mögen auch gerne die "Studien" unserer "Wissenschaftler" im verzweifelten Versuch, die Synthetika anzupreisen, noch so oft "bewiesen"haben. Wir müssen das aber nicht immer glauben, was da "erforscht" wurde...

Wie lange muss (darf) man natürliche Hormone wohl einnehmen?

Natürlich stellt sich die Frage, wie lange denn eine Hormonbehandlung (mit natürlichen Hormonen!) durchgeführt werden sollte. Ich stelle die Gegenfrage:
Wie lange sollten wir eigentlich regelmässig essen?
Ich konnte feststellen, dass eine Frau, wenn sie ihre Behandlung unterbricht, schon nach ungefähr einem halben Jahr in die hormonelle Situation zurückfällt, die ihrem tatsächlichem Alter und dessen "Gebrechlichkeit" entspricht. Der Bonus der Therapie geht also sehr schnell wieder verloren. Sie alterten vor unseren Augen: sie "vertrockneten" und stapelten in kurzer Zeit zunehmende Gebrechlichkeit, sie "welken"!
Da durch die Hormontherapie keine Krankheit, sondern ein eigentlich natürlicher Zustand behandelt wird, kommt man auch nicht an den Punkt, wo man sagen könnte: "Jetzt bin ich gesund, jetzt brauche ich keine Medikamente mehr." Im Alter wird die körpereigene Hormonproduktion "heruntergefahren", damit wir unsere Attraktivität verlieren, keinen Nachwuchs mehr bekommen und im Endeffekt unserer Bestimmung nachstreben können, nämlich uns langsam auf unseren Tod vorzubereiten.
Sicher gibt es noch viele andere Gründe, die eine Umkehr von der jugendlichen Phase zum Lebensende bedingen. Es scheint so zu sein, dass es nicht bei jeden Menschen nur die Hormone sind, denn viele Männer und Frauen leben durchaus lebenswert auch ohne eine hormonelle Unterstützung. Diese fühlen sich dann auch nicht von diesem Hilfsangebot angesprochen. Sie benötigen andere Hilfen! 
Wenn sich im Alter eine Sehschwäche einstellt, gleichen wir sie durch eine Brille aus, die wir so lange benutzen, wie wir uneingeschränkt sehen möchten. Irgendwann wird trotz Brille das "Auge brechen". In gleicher Weise verwende ich in der Therapie die körperidentischen Hormone. Sie sollen einen unerwünschten Mangelzustand auszugleichen, und zwar so lange, wie es der Patient selber möchte. Und wenn es denn so erwünscht ist, gern bis ans Ende aller Tage!
Und hierin unterscheidet sich meine Empfehlung ganz krass von einer Behandlung mit Pseudohormonen. Diese dürfen ja nach den neuesten Empfehlungen allenfalls 5 Jahre lang eingenommen werden, weil dann wohl die Nebenwirkungen so erdrückend sind, dass eine Weiterbehandlung wegen der Nebenwirkungen keinen Sinnmehr macht? Und was ist dann mit den armen Frauen? Sie werden dann einfach von ihren Ärzten in Stich gelassen.

Was passiert, wenn man die natürlichen Hormone wieder absetzt?

Nach dem Absetzen der Naturhormone kann ich schon nach sechs Wochen an der mikroskopischen Struktur der Körperzellen deutlich erkennen, wie die Zellen schrumpfen, atrophisch werden. Um eine kleine Zeitspanne versetzt, schrumpft der ganze Körper dann hinterher. Das wahre Alter des bis dato gut behandelten Menschen wird dann sehr schnell wieder sichtbar - leider.
Man kann es mit dem raschen Schwinden des Bonus einer richtigen Ernährung vergleichen. Selbst wenn wir ja nachweislich vom ersten Tag unseres Lebens an immer regelmäßig und sogar richtig gegessen haben, schwindet dieser Bonus nach wenigen Tagen -selbst wenn man 50 Jahre und mehr regelmäßig gegessen hat -  und der Mensch verhungert gnadenlos!

Wer zwingt eine Frau eigentlich zu einer Therapie?

Sie alle kennen den üblichen Satz, den ein Pfarrer gern bei einer Beerdigung spricht: "Aus Erde bist Du gekommen, zu Erde wirst Du werden". Ganz offenbar ist also auch die zweite Lebenshälfte ein durchaus natürlicher Vorgang und keinesfalls ein Krankheitsgeschehen. Und, wie ich oben schon ausführte, sind es wohl nicht bei allen Menschen die Hormone, die den Abfall auslösen. Die zweite Lebenshäfte endet bekanntlich mit dem Tod und der Weg bis dorthin ist ein Weg "abwärts". Anders gesagt: Altern ist ganz normal - nur nicht immer schön.
Nun sollte aber jeder Mensch ganz für sich entscheiden dürfen, wie er diesen Weg gestalten möchte. Und es gibt ja durhaus viele Menschen, die ihren Schicksalsweg ohne eine Beeinflussung von aussen gehen möchten. Und diese sollten es dann auch ohne eine Kritik tun dürfen!
Für mich ist es also selbstverständlich, dass eine Frau, die durch die Therapie mit körperidentischen Hormonen ihre Lebensqualität entscheidend verbessern konnte, diese Therapie auch so lange weiterführt, wie sie ihren Lebensweg mit der dazu gewonnenen Qualität beschreiten möchte. Das muss für die einzelne Frau nicht zwangsweise lebenslang sein. Diese Entscheidung fällt die Patientin selbstverantwortlich ganz allein für sich. Ihr muss nur klar sein, dass der Bonus  bei einem Absetzen der körperidentischen Hormone leider sehr schnell wieder verloren geht

Es ist ein uralter Traum der Menschheit, sich die Tage ein wenig zu erleichtern, die einem auf dem Weg in die "ewige Heimat" verbleiben!
Ich bin fest davon überzeugt, dass wir diesem Wunsch durch die Hormon-Therapie mit natürlichen Hormonen bei Männern und Frauen näher gekommen sind!
Dennoch müssen wir auch bereit sein, trotz einer Hormonbehandlung unsere Vitalität Stück für Stück auf dem Weg ins hohe Alter auch abzugeben und Leiden anzunehmen; aber immer nach dem norddeutschen Motto: "Was nicht wirklich sein muss, muss auch nicht sein!" (Watt nich mutt - mutt nich!)
Körperliches Leiden, das wir vermeiden können, sollten wir auch wenigstens versuchen, zu vermeiden. Wir sollten keine Bedenken haben, uns eine Lebensqualität zu sichern, die uns ein menschenwürdiges Altern gewährleisten kann.
Falls ich Sie nun durch meine Ausführungen motiviert haben sollte, sich auch einer solchen Behandlung zu stellen, dann schauen Sie einmal unter dem Button "Therapieplätze" auf dieser Homepage nach, welch ein Arzt oder welch eine Ärztin in Ihrer Nähe nach meinem Therapiekonzept bereits arbeitet. Sie können dieser Praxis dann auch den "Leitfaden zur Behandlung von Frauen mit Naturhormonen" empfehlen, der Ihre Betreuung dann erleichtern wird. Information dazu unter dem Button "eigene Literatur". Natürlich können Sie auch selber diesen Leitfaden,der jetzt im Jahr 2009 in der 2. Auflage vorliegt, gegen Vorkasse ( 21,80 Euro, einschl. Vers.-Kosten) bei mir bestellen, um sich ein genaues Bild vom Therapiekonzept mit Naturhormonen zu machen. Er wird dann von mir persönlich signiert. Seit 2009 liegt auch mein neuestes Buch ."Wechseljahre - ein behandelbares Schicksal" vor. (s. Literatur). Es schildert in verständlicher Form interessierten Frauen die ganze Problematik "rund um die Wechseljahre", ohne das Thema mit Blutweten oder Therapieplänen zu behandeln. Es dient zur reinen Information und eben nicht als Therapieanleitung.
Da meine Frau und ich inzwischen (seit 2005!) unseren Ruhestand angetreten haben, können Sie nun leider nicht mehr in unsere Praxis zu einer Behandlung kommen.

Ich bemühe mich aber, Ihnen unter dem Button "Therapieplätze" Adressen von Praxen für eine Behandlung nach meiner Methode zu benennen, sobald mir solche Praxen bekannt geworden sind. Schauen Sie also bitte immer wieder einmal in meine Homepage hinein. Ich werde wohl Ende Dezember oder spätestens Anfang Januar 2005 die ersten Adressen dort hineinstellen können. Sie können auch auf der sdeite erfahren, wann und wo ich weider einmal einen Vortrag halte.

Gleichwohl bitte ich an dieser Stelle alle Ärztinnen und Ärzte, die bereits mit genügender Erfahrung nach der Methode RIMKUS arbeiten, sich an mich zu wenden (unter "Kontakte"), damit ich sie dann in die Auflistung der Praxisadressen mit aufnehmen kann.

 Wenn Sie eine noch umfassendere Information zu diesem Thema in gut verständlicher Form suchen, dann spendieren Sie sich mein neuestes Buch, welches im Oktober 2009 erschienen ist:

"Wechseljahre - Ein behandelbares Schicksal", Mainz Verlag, ISBN: 3810700592, 14,80 Euro

 
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